Deutscher Versicherungsmarkt wird E-Commerce-Markt

2015 und in den ersten Monaten 2016 hat sich der Trend zu signifikanten Online-Abschlüssen im deutschsprachigen Versicherungsmarkt bestätigt. Erstmals werden etwa 25% der Vertragsabschlüsse online vorgenommen. Das zeigt die neue Studie des Marktforschungsinstituts GfK, die in Zusammenarbeit mit der Züricher Versicherungsgruppe und Google entstanden ist.

 

25% der Vertragsschlüsse erfolgen online

Bereits in den Jahren zuvor waren die Abschlusszahlen über Online-Plattformen gestiegen, beliefen sich aber noch im Bereich von 13%. Mit dem signifikanten Anstieg auf 25% in zwei Jahren und damit ein Wachstum von 96% ist allerdings klar: Der deutsche Versicherungsmarkt wird ein E-Commerce-Markt. Suche, Auswahl und Kauf von Versicherungsprodukten ist seit 2015 in maßgeblicher Größe ein elektronisch vermitteltes Geschäft.

84% der Kaufentscheidungen werden online beeinflusst

Insgesamt 84% der Vertragsabschlüsse im deutschen Versicherungsmarkt geht eine Suche im Internet voraus. Die potentiellen Kunden besuchen etwa vier bis acht Seiten, bevor sie sich online für die Versicherung ihrer Wahl entscheiden. Die Suche nach einer geeigneten Versicherung beginnt in der Suchmaschine. Spätestens seit 2015 ist es für alle Versicherungen zum Muss geworden, gefunden zu werden und online relevante Informationen für die Kaufentscheidung anzubieten.

Onlinemarketing und Conversion prägen die kommenden Jahre

Was folgt aus diesen Zahlen der GfK-Studie 2016? Im Wesentlichen sind zwei strategische Ziele abzuleiten: 1. Onlinemarketing first; 2. Conversion-Optimierung. Für die Versicherungsbranche gilt: wer den Kunden zuerst von sich überzeugt, gewinnt. Und diese Überzeugungsleistung beginnt im Netz. Ohne eine klare Priorisierung des Onlinemarketings verlieren Versicherungen ihre Kunden. Ohne die Möglichkeit zum Online-Vertragsabschluss werden Kunden abwandern. Die Digitalisierung geht hier in eine neue Runde.

 

Die ganze Studie finden Sie hier: https://www.zurich.de/de-de/ueber-uns/presse/aktuell/aktuelle-veroeffentlichungen/2016/36-ropo-studie